Ich erreiche AFGHANISTAN genau bei Sonnenuntergang.
Direkt an der Grenze, quasi im Niemandsland, hockt
der Nomade Baba, mitten auf einem ausgedorrten Feld.
Er kocht Tee auf einer Feuerstelle, die in Windrichtung
angelegt ist. Aus einer Lehmkugel mit Loch raucht er
ein Kraut. Seine weißen Gewänder und sein seidener
Turban glänzen im Mondschein. Wir trinken Tee. Die
Verständigung erfolgt durch Handzeichen und "Good
Vibrations". Der Nomade ist 60. Er legt sich neben
mich. Vor dem Einschlafen kramt er noch ein Stück
steinhartes Brot hervor.

Kamele und Esel werden hier mit Heu beladen, das ist
Babas Arbeit. Zum Abschied trinken wir zusammen auf
dem Feld einen Tee.








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